Der sichere Umgang mit Informationstechnik bildet heute - neben Lesen, Schreiben und Rechnen - die vierte Kulturtechnik. Anwendbar werden diese Techniken durch das begleitende Erlernen sozialen und wirtschaftlichen Grundwissens. Das Europäische Zertifikat zur Berufsqualifikation (euZBQ) verbindet die „harte“ IT-Kompetenz mit den „weichen“ Basisfähigkeiten in einem gemeinsamen Abschluss.
Mit diesem Zertifizierungssystem stellt die EPZ / Hannover eine Qualifikation zur Verfügung, welche die Ausbildungsreife Jugendlicher deutlich verbessert. Es erfüllt zugleich das Ziel der deutschen Kultusministerkonferenz, die EDV-Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler aufzuwerten.

Wichtigster Baustein des euZBQ ist der Europäische ComputerPass Xpert. Unter fünf Modulen (IT-, Wirtschafts-, Sozial-, Interkulturelle und Sprachenkompetenz - telc -) sind drei auszuwählen und mit einer erfolgreichen Prüfung abzuschließen:
- Xpert IT-Basiszertifikat (60 UE)
- Xpert Basiszertifikat Sozialkompetenz (30 UE)
- Xpert Basiszertifikat Wirtschaft (30 UE)
- Xpert Basiszertifikat Interkulturelle Kompetenz
- Sprachenzertifikate (telc an Schulen)
Zusätzlich belegt werden kann bei Bedarf:
- Tastschreiben heute (10 – 30 UE)
Mit Fördermitteln die Kosten reduzieren
VHS-Kurse und -Prüfungen können von den Bundesländern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Eine attraktive Möglichkeit zur Reduzierung der Kosten bietet auch das Sponsoring durch Unternehmen.
Zuverlässige Begleitung durch die Volkshochschule
Die Volkshochschulen und ihre Landesverbände begleiten Bildungsträger, die das euZBQ vermitteln wollen mit Serviceleistungen kompetent in der Abwicklung:
- Eingehende Beratung von Schulen
- Qualifizierte Kursleiterinnen und Kursleiter (bei Bedarf)
- Fortbildung der Lehrkräfte
- Xpert Zertifikate speziell für Jugendliche
- Teilnahmematerialien speziell für Jugendliche
- Musterprüfungen zu Übungszwecken